Ahrensfelde: Obduktion des Jugendlichen ergibt keinen Hinweis auf ein Verbrechen

Nach dem Fund eines toten Jugendlichen in Ahrensfelde am nördlichen Berliner Stadtrand gehen die Ermittler nicht von einem Verbrechen aus. Die Obduktion der Leiche habe nach aktuellem Stand „keine Hinweise auf Verletzungen ergeben, die todesursächlich sein könnten“, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder), Konstanze Schober, am Freitag der Berliner Zeitung. 

Tatort in Eiche

Die Polizei sperrte den Fundort großräumig ab.

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Diday Media

Derzeit werde nun mithilfe „toxikologischer und chemischer Verfahren“ nach Giften, Drogen- und Medikamentenrückständen im Köper des jungen Mannes gesucht, um mögliche Hinweise auf die Todesursache zu finden. Allerdings könnten solche Untersuchungen „Stunden oder auch Tage“ dauern, so die Sprecherin weiter. 

Polizeiautos auf einem Feldweg in Eiche

Fahrzeuge der Kriminalpolizei verlassen den Einsatzort.

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dpa

Zur Identität des Jungen wurden weiterhin keine Angaben gemacht. Ob es sich um einen seit mehreren Tagen in Berlin vermissten 13-Jährigen handelt, ist somit offiziell weiterhin nicht bestätigt. 

Die Leiche wurde am Donnerstag in der Nähe einer alten Kläranlage im Ortsteil Eiche der Brandenburger Gemeinde gefunden.  

Published at Fri, 03 Aug 2018 08:33:29 +0000